Nur der gewinnt an geistiger Breite, der seine Geleise bewusst verlässt, um bewusster dahin zurückzukehren. |
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Nur der gewinnt an seelischer Höhe, der sich auf Flügeln des Gefühls erhebt, um sanft zu landen in neuer Wirklichkeit. |
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PhilosophieWas ich hier schreibe, erhebt keinen Anspruch auf Wahrheit. Mein Denkmodell beruht auf Sokrates: Ich weiß, dass ich nicht weiß. Mein Denkmodell kann und soll jederzeit Besserem angepasst werden. Ein solches Denkmodell hat den Vorteil, jederzeit aus anderen Ansichten dazu zu lernen. Es entsteht ein dynamisches Denken. EvolutionHinter der Evolution wirkt etwas, das man Gott, Psi, Energie oder wie auch immer nennen mag. Dieses Etwas ist nicht fass- oder erkennbar. Wir können es aber ahnen. Mein Gedankengut geht stets auf die Evolution, das umfassendste Geschehen, zurück. Je tiefer ich in das Wesen der Evolution eindringe, desto inniger bin ich verbunden mit dem Kosmos, dem Universum, der Erde, den Lebewesen, mit mir. Die Evolution ist ein originärer Ratgeber. Unser Wissen über die materielle Evolution ist in den vergangenen Jahrzehnten explosionsartig gewachsen. Es gibt eine materielle und eine geistige Evolution. Die Entwicklung des Geistes ist aus der Evolutionsgeschichte deutlich herauszulesen. Was soll der Mensch?Die Evolution stellt dem Menschen als Art die Aufgabe, seinen Geist zu entwickeln. Das heißt, er soll das Leiden auf der Erde mindern, indem der Mensch friedlicher und solidarischer wird. Ziel ist eine ökologisch ausgerichtete Gesellschaft, in der die Güter gerechter verteilt sind, und in der Macht und Angst überwunden werden. Evolution im Ganzen wird begleitet von Entwicklung im Einzelnen. Jeder Mensch entwickelt sich nach seiner Lebensaufgabe. Diese ist im Höheren Selbst verborgen und zeigt sich dem Menschen in der Meditation, im Traum, im offenen Denken, im Verhalten gegenüber Mitmenschen. Im Stein schläft es,
in der Pflanze träumt es, im Tier beginnt es aufzuwachen, im Menschen wird es zum Leben erweckt. Ein alter Zen-Meister über das Bewusstsein
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Lehren aus der Evolution
Bibel und EvolutionIn der Genesis ruht Gott am Siebten Tag, nachdem er Himmel und Erde erschaffen hat. Er sieht, dass es gut war. Er überträgt dem Menschen die Aufgabe, die Schöpfung, die keineswegs fertig ist, weiter zu entwickeln. Der Mensch hat die Aufgabe, die Evolution zu unterstützen und selbst evolutionär zu sein. Die Mittel dazu sind sein Denken und Handeln. Das menschliche Denken und Handeln muss evolutionär sein. Evolutionäres Denken und Handeln heißt Umsetzen der Erkenntnisse aus der Evolution und gezieltes Handeln im Sinne der Evolution und des Höheren Selbst eines jeden Menschen. Dieses Prinzip heißt Biophilie, die Liebe zu allem Leben. |